Frankfurter Rundschau (ots) –

Der Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler:innen ist eine gute Nachricht für (zukünftige) Eltern. Das Gesetz dürfte vor allem Mütter entlasten, die noch immer häufiger für die Kindererziehung zu Hause bleiben als die Väter. Als weiteres Argument für die Ganztagsbetreuung wird häufig genannt, dass dadurch Kindern aus benachteiligten Familien mehr Teilhabe ermöglicht wird. Damit sich diese Hoffnung erfüllt, reicht es allerdings nicht, nur über die Anzahl der Betreuungsplätze zu sprechen. Es muss auch gewährleistet sein, dass die Betreuung den Kindern guttut. Zunächst einmal muss genügend Personal eingeplant werden. Und neben Hilfe bei den Hausaufgaben braucht es auch Raum für Spiel und Erholung. Nur mit einem ausgewogenen pädagogischen Angebot kann die Möglichkeit, mehr Zeit in der Schule zu verbringen, auch eine Chance für viele Kinder werden.

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