Freiburg (ots) – Zu herbeigequält wirkt der Konsens, dem Gemeinwesen noch einmal drei Wochen des Durchhaltens zuzumuten. Der Hinweis, bei einer stabilen Inzidenz unter 35 würden weitere Lockerungen möglich, bleibt für Handel und Gastronomie zu vage. Auch Kulturschaffende hätten verbindlichere Perspektiven gebraucht. Bei den Schulöffnungen zeichnet sich heilloses Durcheinander ab. Nichts gegen regionale Unterschiede im Umgang mit Corona. Aber diese sollten sich an Infektionslagen orientieren und nicht an föderalem Wildwuchs, der in diesem Fall Verwirrung und Frust produziert. Offenbar stoßen auch die politisch Verantwortlichen zunehmend an ihre Grenzen. Kurzatmigkeit ist kein gutes Zeichen für eine Republik unter Stress. http://www.mehr.bz/khs42i

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