Straubing (ots) – Wenn sich Spitzenpolitiker wie CSU-Chef Markus Söder Sorgen um die Wahlkampfperformance des Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU) machen, dann ist das aus ihrer Sicht zunächst richtig und erwartbar. Parteien wollen etwas bewegen, dazu müssen sie an der Regierungsmacht beteiligt sein, denn Opposition ist bekanntlich Mist, um einmal mehr Ex-SPD-Chef Franz Müntefering zu zitieren. Söder und Co. tun dabei aber so, als ob eine Niederlage ihrer CDU/CSU den Untergang des Landes nach sich ziehen würde. Das ist verantwortungslos. Denn Volksvertreter sind dem Wohl des Landes und seiner Menschen verpflichtet. Und dazu gehört, dass die innerparteiliche Auseinandersetzung hart, aber nicht bis aufs Messer geführt wird. Irgendwann muss auch mal gut sein, Wahlkampf hin oder her.

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