München (ots) –

Ein Zugbegleiter erkannte im ICE 789 (Fahrstecke Hamburg – München), nach dem Halt in Augsburg am Samstagabend (6. November), einen Jugendlichen im Zug, in dessen Ärmel sich ein Messer sowie ein Reizstoffspray befand. Der DB-Mitarbeiter informierte die Bundespolizei, die am Hauptbahnhof München den 16-Jährigen mit mehreren Streifen erwartete. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Reisende.

Der Zugbegleiter des ICE 789 (Hamburg Altona – München HBF) meldete der Bundespolizei gegen 18:00 Uhr, dass in Augsburg ein Jugendlicher zustieg, in dessen Ärmel sich ein Messer sowie ein KO-Spray befand. Mit dem DB-Mitarbeiter wurde vereinbart, dass der ICE planmäßig in München am Gleis 14/15 des Hauptbahnhofes einfährt und dort Bundespolizisten den Jugendlichen in Empfang nehmen.

Gegen 18:15 Uhr erwarten mehrere Streifen die Einfahrt des Zuges am Gleis 15. Als die Beamten an den Jugendlichen herantraten, auf den der Zugbegleiter u.a. durch lautes Pfeifen aufmerksam machte, versuchte er zu flüchten. Dabei warf er ein Messer in den Gleisbereich am Bahnsteig 14 unter einen bereitstehenden ICE. Die Flucht konnte durch die Einsatzkräfte unterbunden und der Jugendliche, ein 16-Jähriger Deutscher aus München festgenommen werden. Zur Festnahme wurde der 16-Jährige zu Boden gebracht, wobei er sich heftig wehrte. Bei einer Durchsuchung am Bahnsteig wurde neben dem weggeworfenen „Butterflymesser“ auch ein Tierabwehrspray, das griffbereit in der Jacke steckte, aufgefunden. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.

Auf der Wache wurde die Mutter verständigt, die den 16-Jährigen gegen 21:30 Uhr abholte. Gegen ihn wird seitens der Bundespolizei wegen Widerstandes sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde das Messer sowie das Tierabwehrspray zu keinem Zeitpunkt gegen Personen gerichtet. Die Festnahme am Bahnsteig wurde durch Reisende am stark frequentierten Bahnsteig wahrgenommen. Der 16-Jährige war zurückliegend mit Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Rückfragen bitte an:

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Wolfgang Hauner
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Telefon: 089 515 550 1102
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Quelle: Presseportal