München (ots) –

In einer S-Bahn an der Hackerbrücke eskalierte am Donnerstagnachmittag (18. November) eine Fahrscheinkontrolle. Nachdem der Fahrgast auf die Kontrolleure losging, flüchtete er vom Tatort.
Gegen 16:45 Uhr forderten Mitarbeiter des S-Bahn Prüfdienstes eine Streife der Bundespolizei an, da ein in Pasing zugestiegener Mann ein Handyticket vorzeigte, welches vermutlich erst bei der Kontrolle gekauft wurde. Der Mann, der angab 24 Jahre alt zu sein, verhielt sich zunächst kooperativ, weshalb vereinbart wurde, dass er mit dem Prüfdienst bis zum Hauptbahnhof fährt, wo eine Streife der Bundespolizei wartete. Zwischen den Halte-punkten Donnersbergerbrücke und Hackerbrücke wurde der Mann plötzlich aggressiv und handgreiflich. Laut Zeugenaussagen wollte er zur Tür gehen und aussteigen. Dabei soll er einen 56-jährigen DB Mitarbeiter zur Seite gestoßen haben und es kam zur Rangelei. An der Hackerbrücke schubste er dann einen 30-jährigen DB Mitarbeiter aus der haltenden S-Bahn, woraufhin dieser mit dem Kopf an die Wand eines dortigen Kiosks stieß. Der 30-Jährige konnte den Mann kurzzeitig festhalten, bis er sich losriss und vom Tatort flüchtete. Als die alarmierten Bundespolizisten hinzukamen, war der Mann bereits verschwunden. Der 30-Jährige trug von dem Stoß an die Wand keine offensichtlichen Verletzungen davon. Die Daten des Handytickets wurden an die Beamten übermittelt. Nun wird deren Echtheit geprüft. Nach dem Angreifer wird auch mit Hilfe der Aufzeichnungen der Videokameras aus S-Bahn und vom Bahnsteig gefahndet.

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Quelle: Presseportal