Regensburg (ots) – Beamte der Bundespolizei haben am Samstag (26. Dezember) in Regensburg eine 40-Jährige festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Regensburg eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft Passau hatte mit Haftbefehl nach der Frau gesucht.

Am Samstagvormittag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Regensburg eine 40-jährige Frau und führte dabei eine fahndungsmäßige Überprüfung durch. Dabei stellte sich heraus, dass ein aktueller Haftbefehl zur Strafvollstreckung der Staatsanwaltschaft Passau vorlag. Bereits im Dezember 2019 hatte das Amtsgericht Passau die Frau wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 70 Tagessätzen zu jeweils 15 Euro verurteilt. Ersatzweise drohten der Verurteilten 70 Tage Freiheitsstrafe. Die ohne festen Wohnsitz lebende Frau bezahlte zunächst einen Tagessatz, tauchte dann aber unter, ohne die restliche Geldstrafe zu bezahlen. Anfang Dezember 2020 erließ die Staatsanwaltschaft Passau deshalb Haftbefehl. Da die Frau nicht über genügend Barmittel verfügte, um die restliche Geldstrafe in Höhe von 1050 Euro zuzüglich 82 Euro Verfahrenskosten zu begleichen, lieferten die Bundespolizisten die Verhaftete nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft am Nachmittag zur Verbüßung der Restfreiheitsstrafe von 69 Tagen in die JVA Regensburg ein.

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Quelle: Presseportal