München (ots) – Ein 63-Jähriger, der am Dienstagnachmittag (18. Mai) Rettungsmaßnahmen im Hauptbahnhof störte, wurde festgenommen und wenig später „unerwartet“ der Justiz zugeführt.

Gegen 15:10 Uhr störte ein 63-jähriger Deutscher eine Rettungsmaßnahme im Münchner Hauptbahnhof. Da der Mann, trotz mehrfacher Aufforderung der Bundespolizei den Bereich um die Rettungsmaßnahme nicht verlassen wollte, zudem zunehmend aggressiver wurde, unterzogen ihn Beamte einer Kontrolle. Dabei legte er eine Ladung zum Strafantritt in die Justizvollzugsanstalt Landsberg für den 17.05.2021 vor. Bei der weiteren Abklärung auf der Dienststelle stellte sich heraus, dass der 63-Jährige aus Aßling, Lkr. Ebersberg, der „Ladung“ vom 3. Mai bislang nicht nachgekommen war. Da er noch nicht zur Festnahme ausgeschrieben war, wurde Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II gehalten, worauf diese einen Haftbefehl gegen den Mann erließ. Er wurde festgenommen und den Justizbehörden zugeführt.

Aufgrund einer Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung erwartet in nun eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten.

Bei dem Rettungseinsatz war eine 73-Jährige aus Mittenwald, Lkr. Garmisch-Partenkirchen, infolge von Gleichgewichtsstörungen nach einem Arztbesuch – ohne Fremdeinwirkung – ins Gleisbett hinter den Prellbock am Gleis 26 gefallen. Sie war regungslos liegengeblieben. Ein Bahn-Mitarbeiter hatte den Sturz beobachtet und Rettungsdienst wie Polizei verständigt. Nach Gleissperrung und Absperrmaßnahmen gegen Schaulustige leisteten Bundespolizisten Erste Hilfe. Nach Versorgung von Sanitätern wurde

die Frau der Bahnhofmission zugeführt, die sie später selbstständig wieder verlassen konnte.

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Wolfgang Hauner
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Quelle: Presseportal