München (ots) –

Manchmal kann es schnell gehen. Nachdem ein 79-Jähriger infolge eines Schwächeanfalls am S-Bahnhaltepunkt Laim ins Gleis stürzte, griff Timur KHAMZIN couragiert ein und zog den Mann zurück auf den Bahnsteig. Da der Retter zunächst unbekannt war, wurde über die Medien ein Aufruf gestartet, woraufhin sich der 37-jährige Familienvater meldete (siehe Pressemitteilungen Nr. 198 vom 9. September). Nun dankte Polizeidirektor Michael Rupp dem couragierten Retter.

Passend zum gestrigen „Tag der Zivilcourage“, empfing Inspektionsleiter Michael Rupp Retter Timur Khamzin am Montagvormittag (20. September) im Inspektionssitz in der Denisstraße. Der 37-jährige Rettungssanitäter berichtete, wie er am 8. September mit seiner Frau und den zwei Söhnen, auf dem Weg zu den Großeltern war und dabei auf den Verunfallten aufmerksam geworden war. „Es waren viele Reisende, die aufgeregt am Bahnsteig standen. Da war mir klar, dass etwas passiert sein musste. Ich sah dann, dass der ältere Herr mit einer blutenden Kopfwunde ins Gleisbett gefallen war und half ihm, gemeinsam mit einem weiteren Mann, aus dem Gleis heraus. Anschließend betreute ich den Mann und leistete erste Hilfe. Zum Glück hatte meine Frau einen Kühlakku dabei um die Wunde zu kühlen.“

Polizeidirektor Rupp dankte dem 37-Jährigen im Namen der Bundespolizei. „Durch ihr unverzögertes Handeln konnten Sie einen Menschen in Not aus einer sehr bedrohlichen Lage befreien. Unsere Gesellschaft braucht Leute wie sie, die zeigen, dass man sich in schwierigen Situationen aufeinander verlassen kann. Sie können stolz auf sich sein und sind Vorbild für ihre Söhne und andere Menschen, die ihr Eingreifen beobachten konnten.“

Rückfragen bitte an:

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Wolfgang Hauner
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Quelle: Presseportal