Frankfurt (ots) –

„Roboter im Alltag – Maschinen (beinahe) wie Menschen“, Andreas Dripke, 176 Seiten, ISBN 978-3-947818-71-6

Roboter werden künftig in unserem Alltag so selbstverständlich werden, wie wir heute unser Smartphone nutzen. So lautet die These des neuen Buches „Roboter im Alltag – Maschinen (beinahe) wie Menschen“, das im Verlag der UNO-Denkfabrik Diplomatic Council erschienen ist (ISBN 978-3-947818-71-6). Der Autor Andreas Dripke sagt: „Kaum jemand kann sich heute ein Leben ohne Smartphone vorstellen – bei Robotern wird es künftig genauso sein.“

Im Buch wird ein weiter Bogen geschlagen von Saugrobotern, die heute schon in vielen Haushalten für Sauberkeit sorgen, über Roboterhunde, wie sie beispielsweise beim jüngsten Großbrand in Essen zur Gebäudeinspektion zum Einsatz kamen, bis hin zu Humanoiden, also Robotern, die Menschen nachempfunden sind. Die Prognose: Ab 2026 sollen Haushaltsroboter allmählich in das Smart Home Einzug halten. Als erster Vorläufer gilt der Heimroboter Astro von Amazon, der wie ein Saugroboter mit aufmontiertem Bildschirm und ausfahrbarer Teleskopkamera aussieht. Der vorläufig nur in den USA erhältliche Home Robot zielt mit einem Preis von 1.500 Dollar auf den Verbrauchermarkt. Als weiteren Indikator für den aufziehenden Markt der Heimroboter wird die Vorankündigung des Tesla Bot durch Elon Musk gewertet. In dem Buch wird zudem die Erwartung geäußert, dass Samsung, Xiaomi und letztendlich auch Apple in einigen Jahren in den Markt der Alltagsroboter einsteigen werden. Wie weit fortgeschritten die Entwicklung der Humanoiden bereits ist, verdeutlicht nach Ansicht des Autors am besten das jüngste Modell Atlas von Boston Dynamics. Dazu heißt es im Buch: Der humanoide Roboter vollführt Sprünge, Kurven- und Treppenläufe sowie Salto mortale. Wenn er gelegentlich stolpert, fängt er sich wieder und läuft weiter – genau wie ein Mensch sich in der Regel verhalten würde. Die Bewegungen wirken fließend, flexibel und schnell, beinahe schon wie ein Balletttänzer. Wer Atlas 2021 beim Parcourslauf gesehen hat, konnte erkennen, wie nah wir uns schon am Eindringen der Humanoiden in unseren Alltag befinden.

Eine kurzfristig größere Verbreitung sagt der Autor indes dem ebenfalls von Boston Dynamics entwickelten Roboterhund Spot voraus – allerdings nicht als Haustier, sondern im professionellen Einsatz. Polizei und Sicherheitsfirmen setzen den mechanischen Vierbeiner immer häufiger als ferngesteuerten Wachhund oder als Vorhut bei unklarer Sicherheitslage ein. Testeinsätze des Robohundes bei der französischen Armee zeigten allerdings auch die „dunkle Seite“ der neuen Robotertechnik auf, regt der Autor an vielen Stellen im Buch zum Nachdenken an. Dabei werden auch die – bisher vergeblichen – Bemühungen der Vereinten Nationen beleuchtet, autonome Waffen, also „Killerroboter“, verbieten zu lassen.

Ob Killer- oder Putzroboter, eine Schlüsselrolle spielt das Zusammenwachsen von reibungsloser Mechanik mit Künstlicher Intelligenz (KI), um die modernen Roboter schlau zu machen, heißt es im Buch. Eindringlich mahnt Andreas Dripke die Entwicklung einer digitalen Ethik an, um Auswüchse und Grenzsituationen bei KI-gesteuerten Maschinen zu verhindern bzw. beherrschbar zu machen. Im Buch werden unter anderem die „Robotergesetze“ des Science-Fiction-Schriftstellers Isaac Asimov angeführt: Erstens: Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird. Zweitens: Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren. Drittens: Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

Bevor Roboter unseren Alltag, so stark wie heute das Smartphone, dominieren werden, dürften allerdings noch ein paar Jahre vergehen. Im Buch ist von einem Zeithorizont jenseits des Jahres 2030 die Rede. Anspruchsvolle Humanoide dürften dann für etwa 20.000 Dollar zu haben sein, prognostiziert Andreas Dripke. Er schätzt, dass vor allem Leasing- oder Abomodelle dem breitflächigen Einsatz der künstlichen Haushaltsgehilfen den Weg ebnen werden.

Übrigens werden in dem Buch auch selbstfahrende Autos, die dank KI in einigen Jahren auf unseren Straßen unterwegs sein sollen, zu Robotern im Alltag gezählt. Bei autonomen Fahrzeugen werde die Dringlichkeit einer digitalen Ethik besonders deutlich. Zitat aus dem Buch: Wenn der Wagen erkennt, dass er einem plötzlichen Hindernis in der Straßenmitte nicht mehr ausweichen kann, soll er nach links ausweichen in die Menschenmenge mit fünf Personen oder nach rechts in eine vierköpfige Familie? Oder in das Hindernis hineinrasen und somit „nur“ die, sagen wir, zwei Insassen opfern? Nach heutiger Sach- und Rechtslage würde der Autohersteller selbst festlegen, wie seine Software, die den Wagen steuert, mit diesem Dilemma umgeht. Wollen wir das? Sicherlich nicht!

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