Berlin (ots) – Psychische Erkrankungen haben – auch außerhalb einer bedrohlichen Pandemie – eine enorme Bedeutung in unserer Gesellschaft. Allein innerhalb eines Jahres erkrankt etwa jeder Vierte der Bevölkerung an einem behandlungsbedürftigen psychischen Störungsbild. Dazu kontrastiert die Tatsache, dass große Teile der Bevölkerung immer noch unzureichende Kenntnisse über diese Thematik besitzen. Dabei gilt, genau wie bei körperlichen Erkrankungen, dass fundiertes Wissen eine wesentliche Hilfe in der Prävention und Bewältigung der Erkrankungen bedeutet und entscheidend dazu beiträgt, dass gerade von psychischen Erkrankungen Betroffene nicht ausgegrenzt werden und sich möglichst unbesorgt offen dazu bekennen können.

Die jetzige Pandemie stellt nicht nur eine direkte Krankheitsbedrohung durch das SARS-CoV-2-Virus dar, sondern ist für viele eine massive Bedrohung ihrer psychischen Stabilität, und zwar durch eine Vielfalt von pandemiebedingten Stressfaktoren. Nicht nur die Erkrankungsängste selbst, auch Freiheitseinschränkungen und Einsamkeit sowie finanzielle Belastungen, Arbeitsplatzverlust und Überforderungen oder Trauer um Verstorbene bergen das Risiko, psychisch aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Das jetzt im Elsevier Verlag erschienene Buch „Psychische Erkrankungen – und die Auswirkungen einer Pandemie“ hat damit eine doppelte Zielsetzung: Erstens bietet es die Möglichkeit, sich mithilfe ausgewiesener Expertinnen und Experten in wissenschaftlich fundierter und zeitgleich gut verständlicher Weise einen Überblick über die Charakteristika der wichtigsten psychischen und psychosomatischen Erkrankungen von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern zu verschaffen. Dies soll dazu beitragen, mit den Problemen psychischer Störungsbilder sowohl als Betroffener aber auch als Familienmitglied, Freund oder Berufskollege so kompetent als möglich umgehen zu können. Zweitens wird in mehreren Kapiteln des Buches klärend auf den Zusammenhang zwischen der jetzigen Pandemie mit dem gesteigerten Risiko, dadurch seelisch zu erkranken, eingegangen. Dieser Zusammenhang wird in den einzelnen Krankheitskapiteln anhand von anonymisierten Krankengeschichten erläutert. Dabei wird nicht nur eingehend dargestellt, wie man sich vor stressbedingten psychischen Krisen auch während einer Pandemie oder einer anderen globalen Gesundheitsbedrohung schützen kann, sondern auch, welche therapeutischen Wege sich anbieten, Erkrankungen erfolgreich zu überwinden.

Herausgeber: Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Matthias J. Müller ist Ärztlicher Direktor/Medizinischer Geschäftsführer und CEO der Oberberg Gruppe und apl. Professor für Psychiatrie an der Justus-Liebig-Universität Gießen, zuvor langjährige klinische und wissenschaftliche Tätigkeit, u.a. in Gießen-Marburg, Mainz, Aachen, Basel und New York. Mehr unter: https://ots.de/gYPTHY

Prof. Dr. med. Mathias Berger ist ehemaliger Direktor der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Freiburg, ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Vorsitzender des Scientific Boards der Oberberg Gruppe.

Leseprobe: Buch Psychische Erkrankungen – und die Auswirkungen einer Pandemie

Das Buch richtet sich an alle Interessierten, Betroffene und deren Familien, aber auch an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitssystem, die sich genauer mit psychischen Erkrankungen auseinandersetzen wollen. Es ist für 24 Euro über Elsevier und im Handel erhältlich.

ISBN: 9783437217029, Verlag: Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH

Über die Oberberg Gruppe: Die Oberberg Gruppe mit Hauptsitz in Berlin ist eine vor mehr als 30 Jahren gegründete Klinikgruppe mit Vielzahl an Fach- und Tageskliniken im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an verschiedenen Standorten Deutschlands. In den Kliniken der Oberberg Gruppe werden Erwachsene, Jugendliche und Kinder in individuellen, intensiven und innovativen Therapiesettings behandelt. Darüber hinaus existiert ein deutschlandweites Netzwerk aus Oberberg City Centers, korrespondierenden Therapeuten und Selbsthilfegruppen.

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