Waiblingen (ots) – Ein 41-jähriger Mann und seine 50-jährige Begleiterin sind am Dienstagmittag (09.03.2021) gegen 11:30 Uhr am Bahnhof Waiblingen vorläufig festgenommen worden, nachdem sie in einem Regionalzug mit einer Softair-Pistole hantiert hatten.
Bahnmitarbeiter meldeten zuvor der Bundespolizei, dass sich in einer Regionalbahn Richtung Stuttgart ein Mann befindet, der offenbar eine Pistole in einem Holster mit sich führt. Noch während der Zugfahrt soll die Begleiterin des bis dahin Unbekannten die augenscheinliche Schusswaffe mitsamt zugehörigem Holster an sich genommen und in einem Rucksack verstaut haben. Beim darauffolgenden Halt des Zuges am Waiblinger Bahnhof nahmen Beamte der Landespolizei mithilfe einer Personenbeschreibung den 41-jährigen türkischen Staatsangehörigen sowie die 50-jährige Deutsche noch im Zug vorläufig fest. Bei einer anschließenden Durchsuchung konnten neben der Anscheinswaffe zudem Handfesseln bei dem Mann aufgefunden und sichergestellt werden. Später wurde bekannt, dass er sich gegenüber dem Zugbegleiter zudem als Bundespolizist ausgegeben haben soll.
Neben einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Führens von Anscheinswaffen erwartet den Mann nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Amts- oder Dienstbezeichnungen.

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Quelle: Presseportal