Offenburg (ots) – Beamte des Polizeipräsidiums Offenburg und der Bundespolizeiinspektion Offenburg haben am vergangenen Wochenende in Offenburg gemeinsame Kontrollen durchgeführt.

Schwerpunkt der Einsatzmaßnahmen waren die Bekämpfung von Rohheitsdelikten und der Jugendkriminalität. Im Rahmen der Sicherheitskooperation Baden-Württemberg führten Streifen der Landes- und Bundespolizei im Bahnhof Offenburg, ZOB sowie im Bereich des Pfählerparks gemeinsame Kontrollen durch.

Hierbei wurden am Samstagnachmittag mehrere bereits polizeibekannte Personen im Bahnhoffestgestellt, welche die Damentoilette verunreinigten, die dort angebrachten Spiegel entwendeten und sich anschließend zum ZOB begaben. Dort behinderten sie die an- und abfahrenden Busse. Im Rahmen der Personalienfeststellung verhielten sie sich aggressiv und beleidigten die Beamten.
Die drei deutschen Staatsangehörigen im Alter zwischen 27 und 46 Jahren sowie der kanadische Staatsangehörige im Alter von 34 Jahren müssen nun mit Anzeigen rechnen.

Samstagabend wurde im Bahnhof ein russischer Staatsangehöriger kontrolliert, der zuvor unerlaubt aus Frankreich eingereist war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde
er zur zuständigen Ausländerbehörde entlassen.

Gestern Abend stellten die Beamten bei einer Kontrolle im Bahnhof ein verbotenes Springmesser sowie ein verbotenes Pfefferspray sicher. Beide Gegenstände hatte ein 17-jähriger deutscher Staatsangehöriger bei sich. Ihn erwartet diesbezüglich eine Anzeige.

Die Sicherheitskooperation Baden-Württemberg (SIKO BW) wurde am 1. September 2002 zunächst zwischen dem Bundesministerium des Innern und dem Innenministerium des Landes Baden-Württemberg vereinbart. Das Bundesministerium der Finanzen trat der Vereinbarung am 1. Juni 2003 bei. Schwerpunkte der Kooperation sind die Bekämpfung der Eigentums- und Rauschgiftkriminalität, des Schmuggels, der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes sowie der Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum. Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit bei Fußballspielen oder personalintensiven Einsätzen an gemeinsamen Fahndungs- und Kontrolltagen. Weitere wichtige Aspekte sind gemeinsame Präventionsmaßnahmen und die gegenseitige Unterstützung bei der Ausbildung.

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Quelle: Presseportal