Halle (ots) – Donnerstagnacht, den 10. Juni 2021 bemerkten Bundespolizisten gegen 22:40 Uhr zwei Mädchen am Hauptbahnhof Halle, die gemeinsam die Gleise vom Bahnsteig 6/7 in Richtung Bahnsteig 4/5 überquerten. Sofort griffen die Bundespolizisten ein. Die beiden 15-Jährigen wurden in Gewahrsam genommen und eindringlich über die Gefahren, in die sie sich gedankenlos begeben hatten, belehrt. Zudem wurden sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit handelt. Im Anschluss daran wurden die Erziehungsberechtigten informiert und eine der Mütter holte die beiden Jugendlichen ab.
Da dies leider kein Einzelfall ist, möchte die Bundespolizei erneut über die Gefahren solchen Handelns informieren und appellieren: Bahnanalgen sind keine Spielplätze! Die Kinder begeben sich mit ihrem Handeln in Lebensgefahr. Die Züge nähern sich fast lautlos an und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden. Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die ebenfalls zu gravierenden, wenn nicht sogar tödlichen Unfällen führen kann.
Die Bundespolizei bittet darum, dass Erziehungsberechtigte ihre Kinder wiederholt auf die Gefahren hinweisen. Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt sie in diesem Zusammenhang gern zur Verfügung. Zudem wird sich ein Präventionsbeamter der Bundespolizeiinspektion Magdeburg des Sachverhalts annehmen, mit den Mädchen Kontakt aufnehmen und sie diesbezüglich noch einmal sensibilisieren.

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Quelle: Presseportal