Görlitz, Zgorzelec (ots) –

Eine gemeinsame deutsch- polnische Streife war am Mittwochvormittag auf der polnischen Autobahn bzw. E40 auf einen polnischen Skoda aufmerksam geworden. Auf einem Rastplatz ca. zehn Kilometer vor Zgorzelec stoppten die Grenzschützer den Pkw. Hinter dem Lenkrad trafen sie auf einen Inder(29)und nahmen ihn fest. Der Beifahrer und drei Männer, die im Fond des Skoda saßen, wurden in Gewahrsam genommen. Bei ihnen handelte es sich ebenfalls um indische Staatsangehörige im Alter von 23 bis 27 Jahre. Allerdings fehlte diesen Indern eine Aufenthaltsgenehmigung für Polen. Der 29-Jährige, der dagegen im Besitz einer polnischen Aufenthaltsgenehmigung ist, gab zu Protokoll, dass er seine Passagiere durch Polen durchschleuste und nun nach Deutschland bringen wollte. Der polnische Grenzschutz teilte inzwischen mit, dass gegen ihn die Anordnung von Untersuchungshaft geprüft wird.

Bereits am Sonntag war es deutschen und polnischen Grenzschützern gemeinsam gelungen, einen georgischen Schleuser (38) auf polnischem Territorium in Zgorzelec dingfest zu machen. Aus dem Mazda des Fest- genommenen waren vor den Augen der Streife zwei Syrer ausgestiegen. Später wurden auf Höhe der Görlitzer Altstadtbrücke, Uferstraße, zu- nächst zwei weitere syrische Migranten aufgegriffen. Diese beiden saßen nachweislich im Mazda des Verdächtigen. Inwiefern die Einschleusung von weiteren zwei Syrern, die kurz darauf abermals in Görlitz auf der Bautzener Straße ergriffen wurden, dem 38-Jährigen angelastet werden können, wird derzeit ermittelt.

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Quelle: Presseportal