Görlitz, BAB 4 (ots) – Angeblich habe er seinen Reisepass und seinen Führschein in Frankreich vergessen, so ein Georgier (38) gegenüber Bundespolizisten. Als der Mann gestern Nachmittag auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst gestoppt wurde, konnte er die beiden Dokumente nicht vorzeigen. Französische Behörden teilten später mit, dass sich der 38-Jährige derzeit im Asylverfahren befindet. Er selbst erklärte, dass man ihm den Reisepass schon vor längerer Zeit gestohlen hatte. Der Besitz einer Fahrerlaubnis konnte nicht erbracht werden. In dem Zusammenhang wurde festgestellt, dass der Beschuldigte bereits vor zwei Jahren in Deutschland „ohne“ mit dem Auto gefahren war. Letztlich fehlte für den Kombi der Versicherungsvertrag. Aus der geplanten Reise nach Warschau wurde schließlich nichts. Als Fußgänger trat der Asylbewerber den Weg zurück nach Frankreich an. Im Gepäck befanden sich dabei Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz, das Straßenverkehrsgesetz sowie das Ausländerpflichtversicherungsgesetz.

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