BAB 4, Nieder Seifersdorf (ots) – Am Mittwochabend, gegen 19.00 Uhr, stoppte eine Streife der Bundespolizei auf der Autobahn bei Nieder Seifersdorf einen moldauischen A-Klasse-Mercedes. In dem Pkw saßen neben dem Fahrer (33) noch zwei Frauen (44, 52) sowie ein weiterer Mann (24). Bei allen Insassen handelte es sich um moldauische Staatsangehörige.

Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers wurde zunächst bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Schweinfurt nach ihm fahndete. Der Grund für diese Fahndungsnotiz war die Durchführung einer Vernehmung als Beschuldigter. Dem Moldauer wird in dem Zusammenhang Unterschlagung sowie unerlaubte Erwerbstätigkeit vorgeworfen, ferner soll er unter falscher bulgarischer Identität in Erscheinung getreten sein. Der bis zu diesem Moment aktuell noch unverdächtige 33-Jährige folgte in Begleitung seiner Passagiere bis zur Dienststelle. Während ihn die Beamten dort vernahmen, erklärte er, dass er seinen Landsmann als auch die beiden Frauen zur Arbeit nach Deutschland fährt und er dies im Übrigen schon mehrmals mit anderen Personen getan hat.

Tatsächlich gaben später zumindest eine der Frauen und der 24-Jährige zu Protokoll, dass sie ausschließlich zum Schwarzarbeiten nach Deutschland gekommen waren. Gegen alle vier wurde letztlich Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz erstattet. Zudem wurden gegen den 33-jährigen Moldauer Ermittlungen wegen des Verdachts des Einschleusens eingeleitet. Inzwischen wurde das gesamte Quartett nach Polen zurückgeschoben. Mit dem Vollzug der Zurückschiebung gehen auch entsprechende Einreiseverbote einher.

Weil die drei Geschleusten offensichtlich auch gefälschte Corona-Test-Ergebnisse vorgelegt hatten, wird nun außerdem der Tatbestand der Urkundenfälschung geprüft.

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Quelle: Presseportal