BAB 4, Kodersdorf (ots) – Am Donnerstag, den 25. Februar 2021, kurz nach dem Mittag nahmen Ludwigsdorfer Bundespolizisten in der Nähe der Autobahn bei Kodersdorf zwölf moldauische Staatsangehörige und einen Rumänen in Gewahrsam.

Die Beamten kontrollierten zeitgleich einen rumänischen und bulgarischen Kleinbus.

Der 37-jährige moldauische Fahrer des rumänischen Kleinbusses, wies sich mit seinen gültigen Dokumenten aus. Die weiteren vier moldauischen Insassen, zwei Frauen (35, 20) und zwei Männer (38, 29), wiesen sich ebenfalls mit ihren gültigen Dokumenten aus. Zum Reiseziel und Reisezweck befragt, gaben die Personen an, dass sie nach Deutschland zum Arbeiten fahren wollen. Dies räumte am Ende auch der Fahrer ein, der die Vier zur Arbeitsstelle fahren sollte.
Eine hierfür erforderliche Genehmigung konnten sie nicht vorweisen.

Nicht anders sah es im bulgarischen Kleinbus aus. Der rumänische Fahrer (30) sowie die sieben Insassen, eine Moldauerin (57) und sechs Moldauer (39, 31, 30, 28, 22, 22) wiesen sich mit ihren gültigen Dokumenten aus. Es dauerte nicht lange, bis feststand, dass es sich auch bei den sieben um mutmaßliche Schwarzarbeiter handelte.

Es wurden Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt und gegen die beiden Fahrer Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet.

Auf die Personen wartet die Zurückschiebung nach Polen, einhergehend mit einem zweijährigen Einreiseverbot.

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Quelle: Presseportal