Leipzig (ots) – Gestern Nachmittag wurde ein 48 -Jähriger von der Bundespolizei Leipzig nach einem Diebstahl im Hauptbahnhof festgenommen. Der Mann hatte in einer Filiale Waren von rund 50 Euro entwendet und wurde durch einen Detektiv dabei erwischt. Bei diesem Diebstahl hatte er unter anderem ein Teppichmesser griffbereit bei sich.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass der Mann bereits von der Staatsanwaltschaft Leipzig mit zwei Strafvollstreckungsbefehlen wegen Diebstahls mit einer Gesamtgeldstrafe von über 3000 Euro gesucht wurde. Außerdem war er nicht zum Hauptverhandlungstermin wegen weiterer Straftaten erschienen und wurde deshalb mit einem Sitzungshaftbefehl gesucht.
Da er für die Gerichte und Staatsanwaltschaften nicht erreichbar war, wurde er in zwei weiteren Fällen zur Fahndung nach seinem Aufenthalt ausgeschrieben.

Der 48-Jährige wurde heute dem Amtsgericht Leipzig vorgeführt. Bei der Vorführung wurde kurzfristig eine Hauptverhandlung zu noch
offenen Straftaten anberaumt und der Mann zu 8 Monaten Freiheitsstrafe ausgesetzt auf zwei Jahre Bewährung verurteilt.

Da er die Gesamtgeldstrafe von über 3000 Euro nicht zahlen konnte, wurde der Mann in die JVA Leipzig gebracht. Dort verbüßt er die nächsten 234 Tage seine Freiheitsstrafe.

Die Bundespolizei Leipzig hat für den gestrigen Diebstahl ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls mit Waffen gegen den 48 -Jährigen eingeleitet.

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