Hauptbahnhof Leipzig (ots) – Gestern Nachmittag nutzte ein 27- Jähriger den ICE von Erfurt Hauptbahnhof nach Leipzig. Bei der Fahrkartenkontrolle händigte er einen abgelaufenen Immatrikulationsausweis aus. Da dieser Ausweis den Inhaber nicht berechtigt, den ICE zu nutzen und der Libyer sein Ticket nicht nachzahlen konnte, wurde die Bundespolizei in Leipzig hinzugezogen.

Die Beamten konnten die Identität erst auf der Dienststelle zweifelsfrei feststellen.
Der polizeibekannte Libyer wurde mit gleich drei Aufenthaltsermittlungen und einem Sicherungshaftbefehl vom Amtsgericht Chemnitz gesucht.
Er trat schon in der Vergangenheit u.a. wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und wegen des unerlaubten Aufenthaltes, polizeilich in Erscheinung.

Weiterhin stellten die Beamten fest, dass sich der 27- Jährige bereits seit Juli vergangenen Jahres in Deutschland unerlaubt aufhält.

Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig entschied, dass der Haftbefehl des Beschuldigten vollzogen wird.

Weiterhin leitete die Bundespolizeiinspektion Leipzig ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichen von Leistung und wegen des unerlaubten Aufenthaltes ein.

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Quelle: Presseportal