Bietingen/Thayngen (ots) – Am Freitag, den 18. Juni 2021, konnten zwei verurteilte Personen am Grenzübergang Bietingen/ Thayngen festgenommen werden. Einer der beiden Männer wurde mit einem europäischen Haftbefehl gesucht.

In den frühen Morgenstunden kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Singen ein Fahrzeug mit ungarischer Zulassung und dessen Insassen bei der Einreise aus der Schweiz. Bei der Überprüfung des Beifahrers konnte ein europäischer Haftbefehl zum Zwecke der Auslieferung festgestellt werden. Zuständigkeitshalber wurde die Bundespolizeiinspektion Konstanz verständigt.

Der ungarische Staatsangehörige wurde festgenommen. Ein ungarisches Gericht hatte den 35-Jährigen im Jahr 2019 zu vier Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Dem Urteil lag zugrunde, dass er 2016 bei einer Festnahme aufgrund eines nationalen Haftbefehls wegen Diebstahls in Ungarn mit seinem Auto vor der Polizei geflüchtet war und dabei weitere Straftaten begangen hatte, bevor er gestellt werden konnte. Nachdem er zwischenzeitlich untergetaucht war, hat Ungarn ihn mit einem Europäischen Haftbefehl international gesucht.

Der Haftrichter hat am Freitagnachmittag die Vollstreckung des Haftbefehls bestätigt. Die Bundespolizisten brachten den Verurteilten in die Justizvollzugsanstalt. Dort wartet er nun auf seine Auslieferung nach Ungarn.

Weiter stellten Beamte der Zollverwaltung bei einer zollrechtlichen Kontrolle eines Fahrzeuges und dessen Insassen am Abend einen 33-jährigen Mitfahrer fest, der von der Staatsanwaltschaft Passau mittels Fahndungsnotierung gesucht wurde. Die hinzugezogene Bundespolizei übernahm den Sachverhalt. Der deutsche Staatsangehörige wurde 2021 von einem Gericht in Bayern rechtskräftig wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe in Höhe von 4250,50 Euro (inkl. Kosten) verurteilt. Der Zahlung seiner Geldstrafe kam er bislang nicht nach.

Nach Eröffnung des Haftbefehls beglich er seine Geldstrafe und konnte anschließend seine Reise fortsetzen.

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Quelle: Presseportal