Bautzen (ots) – Eine nicht alltägliche Versteckaktion eines 40-jährigen Georgiers erlebten Bundespolizisten am 29. Juni 2021 auf dem BAB4-Rastplatz Oberlausitz bei Bautzen.

Die Polizisten kontrollierten einen Reisebus, welcher in Richtung Polen unterwegs war. Insasse war unter anderem ein 40-jähriger Mann aus Georgien. Die Überprüfung der Personaldokumente aller Reisenden erfolgte am Streifenfahrzeug. Dabei wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Krefeld die aktuelle Anschrift des Georgiers benötigt. Als die Polizisten den Bus betraten um den Mann nach seiner Adresse zu befragen, saß dieser nicht mehr an seinem Platz. Andere Mitreisende teilten mit, dass er ausgestiegen ist. Nach einer kurzen Nachsuche konnte das Versteckspiel des Georgiers beendet werden. Er wurde, hinter einem Gebüsch hockend aufgefunden. Laut eigenen Angaben versteckte er sich aus Angst weil er sich offiziell nur noch einen Tag im Schengengebiet aufhalten dürfe. Deswegen hätte er keine Angst haben brauchen. Allerdings fanden die Beamten bei der Nachschau in seinem Gepäck Hinweise, dass er ohne erforderliche Erlaubnis in Deutschland gearbeitet hat.

Aus diesem Grund wurde er in Gewahrsam genommen, beanzeigt und anschließend aufgefordert Deutschland unverzüglich zu verlassen.

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Quelle: Presseportal