Uhyst (ots) –

Eine 34-jährige Frau aus Georgien hat seit März diesen Jahres in München gearbeitet, ohne hierfür ein Visum und eine Arbeitserlaubnis zu besitzen. Vermutlich wurden auch weder Sozialversicherungs- noch Steuerabgaben geleistet.

Die Frau war als Reisende in einem Fernreisebus am 14. September 2021 um 11:30 Uhr an der Autobahn 4 bei Uhyst durch die Bundespolizei kontrolliert worden. Sie war auf dem Weg nach München. Im Oktober 2020 war sie über Warschau in das Schengengebiet eingereist und hat im Januar 2021 in Polen einen Aufenthaltstitel zur Arbeitsaufnahme beantragt. Dieser wurde bisher nicht bewilligt und hätte alleine auch keine Gültigkeit in Deutschland. Im März ist sie dann nach München gereist und hat eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Wo sie genau gearbeitet hat, ist Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

Gegen die Georgierin wird wegen unerlaubter Einreise, wegen unerlaubtem Aufenthalt und wegen der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung ermittelt. Sie wurde nach Polen zurückgeschoben.

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Quelle: Presseportal