Zittau (ots) – Eine 42-jährige Frau aus der Ukraine sollte in Norddeutschland für einen Monatslohn von 600,00 Euro einen nicht angemeldeten Job als Reinigungskraft annehmen und wurde am 15. März 2021 kurz nach ihrer Einreise in Zittau durch die Polizei gestoppt.

Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) kontrollierten um 17:00 Uhr auf der B 178n bei Zittau einen aus Polen kommenden ukrainischen Transporter. Der 41-jährige Fahrer und die 42-jährige Beifahrerin legitimierten sich beide mit ihren ukrainischen Reisepässen und beriefen sich zunächst auf eine touristische Reise nach Belgien. Die den Fall übernehmende Bundespolizei ermittelte jedoch, dass die Frau in Norddeutschland einer Schwarzarbeit nachgehen wollte und der Fahrer den Auftrag hatte, sie von Tschechien dorthin zu bringen. Hierfür sollte er einen Lohn von mindestens 100,00 Euro erhalten. Die Ukrainerin hätte 900,00 Euro monatlich verdient, wovon sie 300,00 Euro für die Unterkunft an die Hintermänner hätte zahlen müssen. Außerdem sollten diese für die Vermittlung bezahlt werden. Ein Visum oder eine Arbeitserlaubnis liegen nicht vor.

Die beiden Personen wurden in Gewahrsam genommen und ein Ermittlungsverfahren gegen die Frau wegen unerlaubter Einreise und gegen den Fahrer wegen Einschleusens von Ausländern eingeleitet. Sie wurden nach Polen zurückgeschoben. Die Bundespolizei ermittelt auch gegen die Hintermänner dieser organisierten Einschleusung.

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Quelle: Presseportal