Bautzen, Weißenberg (ots) – Die Bundespolizei hat am vergangenen Wochenende auf der Autobahn 4 zwischen Bautzen und Weißenberg mehrere Fernreise- und Kleinbusse kontrolliert. Hierbei wurden neun Personen aus der Ukraine und Lettland wegen unerlaubtem Aufenthalt sowie der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung in Gewahrsam genommen.

Am 16. April 2021 stoppten die Beamten um 03:00 Uhr auf dem Rastplatz Oberlausitz einen auf der BAB 4 in Richtung polnische Grenze fahrenden Mercedes Benz Sprinter. Der 41-jährige rumänische Fahrer kam gerade mit fünf ukrainischen Männern im Alter zwischen 30 und 39 Jahren aus Hessen, wo die Ukrainer als Trockenbauer gearbeitet hatten. Über entsprechende Visa und Arbeitserlaubnisse verfügten sie nicht.

Am Folgetag wurde um 20:30 Uhr an der Anschlussstelle Weißenberg ein ebenfalls in Richtung Grenze fahrender Reisebus kontrolliert. Unter den Fahrgästen befanden sich zwei 39- und 40-jährige Ukrainer, deren Visa abgelaufen waren und sie sich nun unerlaubt im Bundesgebiet aufgehalten hatten. Außerdem reiste eine 39-jährige Frau aus der Ukraine mit, die in Süddeutschland als Pflegerin und Köchin gearbeitet hatte. Hierfür konnte sie nicht die erforderlichen Dokumente vorlegen.

Am 18. April 2021 kontrollierten die Bundespolizisten um 19:15 Uhr bei Weißenberg einen lettischen Kleinbus, der auf der Autobahn in Richtung Görlitz fuhr. Unter den Mitreisenden befand sich eine 59-jährige staatenlose Frau aus Lettland. Auch sie hatte in Deutschland als Pflegerin gearbeitet ohne über Visum und Arbeitserlaubnis zu verfügen.

Gegen alle Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ausländerbehörde ordnete die Ausweisung an.

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Quelle: Presseportal