Dresden / Großenhain / Lampertswalde (ots) –

Kurz nach Mitternacht (26.07.2022, 00:30 Uhr) meldeten Anwohner, dass sich mehrere Personen in der Ortslage Lampertswalde (bei Großenhain) auf einem Feld befinden würden. Bundespolizisten aus Dresden und Beamte des Polizeireviers Großenhain begaben sich zur Prüfung der Information mit mehreren Streifenwagen vor Ort.

Insgesamt konnten -16- Personen in der Nähe des Bahnhaltepunktes Lampertswalde festgestellt werden. Dabei handelt es sich um sechs nepalesische Staatsangehörige (23 – 40 Jahre alt), acht Personen türkischer Nationalität (18 – 41 Jahre alt), einen 40-jährigen Mann aus Syrien sowie einen 28-Jährigen aus Pakistan.

Alle Personen waren wohlauf, bedurften keiner medizinischen Betreuung und wurden zur Dienststelle der Bundespolizei Dresden verbracht. Hier erfolgten die polizeilichen Erstmaßnahmen, insbesondere die erkennungs-dienstliche Behandlung, in diesem Zusammenhang wurden auch Fragen zu Hintermännern einer mutmaßlichen Einschleusung gestellt.

Die überwiegende Anzahl der unerlaubt Eingereisten äußerte bereits im Rahmen der Bearbeitung ein Schutzersuchen gegenüber den Beamten. Entsprechend wird nach Abschluss der Maßnahmen die Verteilung der Asylsuchenden an die verschiedenen Erstaufnahmeeinrichtungen in Sachsen erfolgen.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet und prüft dabei vor allem die Umstände der Reiseroute sowie die Art der Verbringung nach Deutschland. Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

In diesem Zusammen sucht die Bundespolizei Dresden Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder etwas (ungewöhnliches) beobachtet haben.

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Quelle: Presseportal