Geising (ots) – Zur Verhinderung der illegalen Migration und grenzüberschreitenden Kriminalität wurden Polizeibeamte der Bundespolizei kurzfristig für einen Einsatzanlass angefordert. In den Nachtstunden des gestrigen Tages, kurz vor Mitternacht, ging ein Fahndungsersuchen bei der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel ein. Im Bereich Fürstenau soll ein Transporter aufgrund seiner Fahrweise auffällig sein.

Wenig später konnte ein Mercedes Sprinter mit tschechischer Zulassung, durch ein Team des Bundespolizeireviers Dippoldiswalde, im Bereich Geising festgestellt werden. Die Personenkontrolle hatte ergeben, dass der Fahrer (55 Jahre) und sein Beifahrer (43 Jahre) ukrainische Staatsangehörige sind. Über erforderliche Einreisedokumente verfügten sie zum Zeitpunkt der polizeilichen Kontrolle nicht. Bei der Nachschau des Laderaumes stellten die Beamten zwei Behälter, welche mit ungefähr 1.200 Liter Heizöl befüllt waren. Weiterhin war die Ladefläche mit Öl verschmutzt, eine Pumpe und Schläuche befanden sich ebenfalls im Transporter. Die Legende des Erwerbes der Fracht war für die Bundespolizeibeamten sehr lebensfremd. Einen Eigentumsnachweis für das Heizöl konnten die Ukrainer den Polizeibeamten nicht erbringen. Den Transporter mussten die Beschuldigten zunächst abstellen, da sie auch keine Genehmigung für einen Gefahrguttransport vorweisen konnten. Die Bundespolizei leitete gegen die Ukrainer Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

Die Ukrainer wurden zur weiteren polizeilichen Sachbearbeitung der Polizei des Freistaates Sachsen übergeben.

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Quelle: Presseportal