Schmilka/Rehefeld/Breitenau (ots) – Die Bundespolizei hat am 17. März 2021 im Rahmen der Wiedereinführung der vorübergehenden Grenzkontrollen auf der A17 bei Breitenau, in Schmilka und in den Nachstunden in Rehefeld-Zaunhaus drei Männer verhaftet.

Am Vormittag kontrollierten die Beamten der Bundespolizei einen Rumänen (53 Jahre) in der Kontrollstelle auf der A17. Die Staatsanwaltschaft Amberg hatte den Mann zur Fahndung ausgeschrieben. Er wurde wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt. Er zahlte nach der Überprüfung seiner Personalien 525 EUR bei der Bundespolizei in Breitenau ein und durfte seine Reise fortsetzen.

Sieben Stunden später kontrollierten die Polizeibeamten einen Slowaken (27 Jahre) in Schmilka. Der Mann war Insasse in einem Taxi mit tschechischer Zulassung. Das Amtsgericht Peine verurteilte ihn im Juli 2018 wegen Eigentumskriminalität. Im Juli 2020 wurde er ferner wegen Steuerhinterziehung am Amtsgericht Hildesheim zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen rechtskräftig verurteilt. Bei Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 5.708,50 EUR wäre der Haftbefehl gelöscht. Resultierend der zwei Fahndungsausschreibungen waren somit fast 6.000 EUR fällig gewesen. Der Gesuchte musste vom Taxi in das Fahrzeug der Bundespolizei umsteigen und wurde für die nächsten 90 Tage zum Haftantritt nach Dresden gebracht.

In den Nachstunden wurde ein Deutscher (49 Jahre) in Rehefeld-Zaunhaus kontrolliert und verhaftet. Er hatte in der Vergangenheit den Bußgeldbescheid vom Landkreis Zwickau ignoriert. Er bezahlte sofort den fälligen Betrag und musste nicht eine dreitägige Erzwingungshaft antreten. Somit durfte er weiterreisen.

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