Frankfurt/Main (ots) –

Anfang Dezember gelang Ermittlern der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main ein Schlag gegen die internationale Schleuserkriminalität.

Zwei Mitglieder einer syrisch-irakischen Tätergruppe wurden am 1. Dezember bei Wohnungsdurchsuchungen in Neumarkt i. d. Oberpfalz sowie in Katrineholm / Schweden verhaftet. Kurz zuvor war der Bundespolizei einer der Hauptbeschuldigten, ein 29-jähriger Syrer, am Flughafen Hamburg ins Netz gegangen.
In diesem Zusammenhang wurden am 2. Dezember fünf weitere Durchsuchungsbeschlüsse in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen und Rheinland-Pfalz vollstreckt.
Hierbei wurden umfangreiche Beweismittel, wie Mobiltelefone, Datenträger, schriftliche Aufzeichnungen, Bargeld und Ausweisdokumente beschlagnahmt.
Der in Schweden verhaftete 34-Jährige soll nach Deutschland ausgeliefert werden. Die in Hamburg und Neumarkt verhafteten Syrer sitzen in Untersuchungshaft.

Die Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main ermittelt unter Federführung der Staatsanwaltschaft Köln bereits seit Juni 2020 gegen die Schleusergruppierung. Nach jetzigem Ermittlungsstand wurden rund 50 Personen nach Deutschland geschleust. Diese sollen durchschnittlich rund 9.000 Euro an die Schleuser gezahlt haben.

Die Ermittlungen dauern noch an.

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Quelle: Presseportal