Rügen / Stralsund (ots) – Am späten Abend des 10. Juli 2021 informierte die Notfallleitstelle Berlin der Deutschen Bahn die Bundespolizei in Stralsund über einen vermutlichen Zusammenstoß eines Regionalexpresses mit einer Schafsherde auf der Strecke von Stralsund nach Saßnitz. Eine sofort durchgeführte Absuche des schwer zugänglichen Geländes verlief zunächst erfolglos. Schäden am Triebfahrzeug entstanden laut Auskunft der Deutschen Bahn nicht. Doch mit Anbruch des neuen Tages stellten die Angehörigen der Bundespolizeiinspektion Stralsund sechs verendete und drei verletzte Tiere in Höhe Sagard fest. Die verletzten Schafe wurden durch die Bundespolizisten von ihrem Leiden erlöst.
Mit Unterstützung der Feuerwehren Saßnitz und Sagard konnten die Schafe geborgen werden.

Durch die polizeilichen Maßnahmen kam es aufgrund der Streckensperrung zu vier Zugausfällen und insgesamt 99 Minuten Verspätung.

Gegen den Halter der Schafsherde wird nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

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Quelle: Presseportal