Düsseldorf (ots) –

Im Düsseldorfer Hauptbahnhof kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag (11./12. Dezember) zu einem Widerstand mit zwei jungen Männern (21, 22). Nachdem sie von der Wache entlassen wurden, störte der 21-Jährige den Wachbetrieb, sodass er erneut in Unterbindungsgewahrsam genommen wurde.

Die Bundespolizei kontrollierte den 21-jährigen Afghanen und den 22-jährigen Iraker. Da sie der Aufforderung zum Maskentragen nicht nachkamen, sollten sie aufgrund eines Platzverweises den Bahnhof verlassen. Sie stießen die Beamten von sich, versuchten sich der Maßnahme zu entziehen und wehrten sich vehement. Die beiden Männer wurden zu Boden gebracht, gefesselt und der Dienststelle zugeführt. Auf der Dienststelle beruhigten sich die alkoholisierten Männer nicht. Einen Atemalkoholtest wollten sie nicht durchführen lassen.

Aufgrund ihrer Aggressionen wurden die Renitenten in den Gewahrsam genommen. Innerhalb der Gewahrsamsräume randalierten sie. Traten gegen die Türen, schlugen mit dem Kopf dagegen und schrien umher. Um 5.30 Uhr erschien ein Polizeiarzt zur Blutentnahme für die Alkoholgehaltbestimmung. Im weiteren Verlauf wurden der 21- und der 22-Jährige entlassen.

Anstatt jedoch die Heimreise anzutreten, suchte der 21-Jährige kurz nach seiner Entlassung erneut die Wache auf. Er klingelte und schrie unentwegt. Eine normale Verständigung war mit ihm nicht möglich, einem Platzverweis kam er nicht nach und der Wachbetrieb wurde erheblich gestört. Anschließend wurde er in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums in Düsseldorf gebracht. Ein Richter nahm den Renitenten in Augenschein und ordnete eine Gewahrsamnahme bis 9 Uhr an. Im Anschluss wurde er entlassen. Die Männer müssen sich nun wegen des Widerstandes verantworten.

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Quelle: Presseportal