Münster (ots) –

Bundespolizisten haben am Samstag (11.September) zwei alkoholisierte Männer zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Gegen 09:00 Uhr beleidigte ein 35-jähriger Deutscher eine 45-jährige Beckumerin mit Migrationshintergrund im Hauptbahnhof Münster rassistisch und bedrohte sie anschließend. Bundespolizisten trafen den tatverdächtigen Bochumer noch im Hauptbahnhof an, leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung ein und erteilten dem Mann einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Münster.
Bei Verlassen des Hauptbahnhofes beleidigte er erneut eine Reisende mit Migrationshintergrund. Daraufhin nahmen die Einsatzkräfte den mit 1,62 Promille alkoholisierten Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam.

Im weiteren Verlauf des Tages gegen 23:00 Uhr schlichtete eine Streife der Bundespolizei eine verbale Streitigkeit vor dem Hauptbahnhof Münster. Einer der Beteiligten, ein 27-jähriger alkoholisierter Mann aus Altenberge, verhielt sich hierbei unkooperativ und aggressiv gegenüber den Einsatzkräften.
Er ignorierte zunächst einen Platzverweis und beleidigte anschließend die Beamten beim Verlassen der Örtlichkeit.
Da eine Identitätsfeststellung bei dem immer noch verbal aggressiven Mann vor Ort nicht möglich war, nahmen ihn die Bundespolizisten mit auf die Wache. Hier setzte er sein zuvor gezeigtes Verhalten zunächst fort, beruhigte sich aber im weiteren Verlauf zunehmend und wollte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mit dem Zug nach Hause fahren. Die Bundespolizisten begleiteten den Mann daraufhin zum Bahnsteig. Da er dort erneut aggressiv wurde und versuchte einen Reisenden mit seinem Pullover zu schlagen, nahmen ihn die Einsatzkräfte zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam.
Weil er hierbei Widerstand leistete, erwartet den 27-jährigen Ghanaer ein weiteres Ermittlungsverfahren.

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Quelle: Presseportal