Essen – Bottrop (ots) –

Gestern (31. Mai) kontrollierten Bundespolizisten im Essener Hauptbahnhof zwei Frauen. Beide wurden durch die Staatsanwaltschaft Essen mit einem Haftbefehl gesucht. Eine 34-Jährige wurde aus gleich drei Gründen gesucht.

Gegen 1 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof Essen. Dort hielten sie eine 43-Jährige an. Während der Kontrolle ermittelten die Beamten, dass das Amtsgericht Bottrop die Frau wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe in Höhe von 1800 Euro verurteilt hatte. Da die deutsche Staatsbürgerin aber nur einen Teil der Strafe bezahlt hatte, ist sie zur Festnahme ausgeschrieben worden.

Wenig später brachten Bundespolizisten die Bottroperin in eine Justizvollzugsanstalt.

Gegen 11:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte im Essener Hauptbahnhof eine 34-Jährige. Die Beamten ermittelten, dass die Deutsche aus drei Gründen gesucht wurde.

Das Amtsgericht Essen hatte die Frau wegen des Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe von 820 Euro und wegen Prostitution zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro verurteilt. Da sie die Beträge niemals entrichtet hatte, muss die Frau die Strafe für 82 und 90 Tage im Arrest verbüßen.

Da die 34-Jährige auch einer Hauptverhandlung ferngeblieben ist, brachten Bundespolizisten sie zunächst in das Gewahrsam der Polizei in Essen, wo sie einem Richter vorgeführt wurde.

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Quelle: Presseportal