Düsseldorf (ots) – Die Bundespolizei nahm Silvester (31. Dezember), um 14.50 Uhr, einen 26-jährigen Mann im Düsseldorfer Hauptbahnhof fest. Er stahl einer Frau (32) den Rucksack, führte 12 Gramm Marihuana mit sich und später randalierte in einem Krankenhaus. Der Festgenommene ging am Neujahrstag (1. Januar) in die Hauptverhandlungshaft bis im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens über ihn entschieden wird.

Zivilfahndern der Bundespolizei fiel der 26-jährige Algerier im Düsseldorfer Hauptbahnhof auf, als er seinen Blick auf Gepäckstücke anderer Reisende richtete. Auf dem Bahnsteig 17/18 stand der ICE 641 Richtung Berlin bereit. Die Fahnder konnten beobachten, wie der Mann ohne Gepäckstück in diesen Zug einstieg, zweimal die Gänge auf und ab lief und mit einem Rucksack auf dem Rücken wieder aus dem Zug herauskam.

Es folgte die unmittelbare Festnahme. Die Geschädigte konnte in dem Zug ausfindig gemacht werden und ihren Rucksack samt Inhalt im Wert von 1150 Euro zurückerlangen. Sie gab an, den Diebstahl nicht bemerkt zu haben.

Der 26-Jährige wurde auf die Dienststelle gebracht und durchsucht. Dabei stellten die Beamten 12 Gramm Marihuana sicher.

Der Tatverdächtige wies gesundheitliche Beschwerden auf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die bereitschaftshabende Staatsanwaltschaft entschied, dass der Mann am Folgetag dem Richter vorgeführt werden sollte. Damit eine Flucht ausgeschlossen werden konnte, bewachten Beamte das Krankenzimmer. In der Nacht zum Neujahrstag randalierte der Mann auf seinem Zimmer, sodass er mit mehreren Beamten fixiert werden musste. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen versuchte er einen Bundespolizisten zu beißen.

In den Morgenstunden wurde er dem Richter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl, um die Vorführung zur Hauptverhandlung zu gewährleisten. Der Gepäckdieb wurde der nächsten Justizvollzugsanstalt überstellt.

Er muss sich nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls, der versuchten Körperverletzung und des Widerstandes verantworten. Eine Verhandlung erfolgt in den nächsten Tagen.

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Quelle: Presseportal