Aachen (ots) – Die Bundespolizei hatte in den letzten drei Tagen alle Hände voll zu tun. Neben zwei Schleusern die festgenommen wurden, konnten 3 Haftbefehle vollstreckt und ein Mann mit 27 Falschgeldscheinen vorläufig festgenommen werden.

Am Samstagnachmittag wurde ein 60-jähriger Angolaner am ehemaligen Grenzübergang Aachen Klein-Lichtenbusch angehalten und kontrolliert. Er hatte zum wiederholten Mal Personen nach Deutschland eingeschleust. Diesbezüglich war er bereits 2019 zu einer Freiheitstrafe von 8 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Da er jetzt wieder von den Beamten bei einer Schleusung auf frischer Tat festgestellt wurde, wurde er am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt, der eine Untersuchungshaft gegen ihn verhängte.

In einem weiteren Schleusungsfall von Sonntag hat ein 47-jähriger Moldauer Verwandte mit französischen Asylbescheinigungen nach Deutschland geschleust. Er wurde wegen der Einschleusung zur Anzeige gebracht. Die beiden geschleusten Verwandten wurden wegen der unerlaubten Einreise beanzeigt und mit einer Ausreiseaufforderung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Am Freitag und Samstag haben die Beamten 3 Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaften Leipzig, Aachen und Passau vollstreckt. Ein Deutscher, ein Rumäne und ein Bulgare wurden mit Strafvollstreckungshaftbefehlen wegen Diebstahls, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen Kennzeichenmissbrauchs gesucht. Sie konnten Geldstrafen von insgesamt über 1000,- Euro begleichen und ihre Reise fortsetzen.

Bereits am Freitag wurde ein 22-jähriger Rumäne an der BAB 4 in Aachen-Laurensberg von den Beamten angehalten und kontrolliert. Er war zuvor als Beifahrer aus den Niederlanden eingereist. Bei ihm wurden 27 „Blüten“ in Form von 50-Euro Geldscheinen aufgefunden. Sie wurden beschlagnahmt und der Betreffende wurde mit Vorgang an die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Aachen übergeben. Diese nahm die Anzeige wegen des Falschgeldes auf und führt zurzeit die weiteren Ermittlungen. Der 22-Jährige wird bestimmt in Zukunft bezüglich des Falschgeldes juristisch zur Rechenschaft gezogen werden.

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Quelle: Presseportal