Essen (ots) –

Am gestrigen Mittwochabend (29. Dezember) soll eine 21-Jährige den Zugbegleiter eines Regionalexpresses mit Schlägen und Tritten angegriffen haben. Im Hauptbahnhof Essen schritten Bundespolizisten ein.

Gegen 20:45 Uhr erhielten die Bundespolizisten am Essener Hauptbahnhof die Meldung über eine renitente Reisende im RE 6. Am Bahnsteig trafen die Einsatzkräfte auf den Zugbegleiter, welcher die 21-Jährige festhielt.
Der 45-Jährige gab an, dass er die Essenerin im Rahmen der Fahrausweiskontrolle festgestellt hatte. Die junge Frau wollte sich jedoch nicht gegenüber dem Zugbegleiter ausweisen und nicht den erforderlichen Impfnachweis vorzeigen. Im Laufe des Gesprächs sei die 21-Jährie aggressiv geworden und habe den Bielefelder angegriffen. Sie habe sich massiv durch Schläge und Tritte gegen den Zugbegleiter gewehrt.
Reisende alarmierten daraufhin die Bundespolizei.

Nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof wollte die togoische Staatsbürgerin flüchten, doch der 45-jährige Zugbegleiter verhinderte dies. Die junge Frau wehrte sich abermals gegen das Festhalten durch Tritte und Schläge.
Gegenüber den Beamten gab die Frau lediglich an, dass sie keine Ausweisdokumente mit sich führe.

Die Beamten veranlassten die Sicherung der Videoaufnahmen aus der Regionalbahn. Diese Aufnahmen sind nun Gegenstand der Ermittlungen.

Die Einsatzkräfte nahmen die Essenerin mit zur Wache der Bundespolizei und überprüften ihre Angaben. Anschließend leiteten sie ein Strafverfahren wegen Betruges und Körperverletzung ein.

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Quelle: Presseportal