Hamm (ots) – Unabhängig voneinander musste die Bundespolizei Hamm am Montagabend (17. Mai) gleich zwei Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen einleiten.

In einem ICE von Düsseldorf nach Berlin skandierte ein 54-jähriger Deutscher während der Fahrt „Sieg Heil!“. Sowohl vom Zugpersonal als auch von den Fahrgästen wurde der Vorfall wahrgenommen. Durch einen Bundespolizisten, der ebenfalls an Bord war, wurde er am Hauptbahnhof Hamm an die dortige Bundespolizei übergeben. Der 54-Jährige äußerte sich nicht zur Sache.

In einem Zug von Minden nach Hamm habe ein 52-jähriger Fahrgastzähler gegenüber seinen Kollegen wortlos den Hitlergruß gezeigt. Er wurde von einem Kollegen gemeldet und in Hamm von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Hier wurde der Wuppertaler durch die Bundespolizei in Empfang genommen, bestritt aber die Tat. Er habe lediglich seine Kollegen gegrüßt, wie er behauptet.

Gegen beide Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet, bevor sie entlassen wurden.

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Quelle: Presseportal