Köln (ots) – Samstag und Sonntag (14./15. August) hat die Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof gleich drei Männern ein mögliches Geschäft vermiest: Bei Kontrollen stellte sie die Reisenden im Bahnhof mit reichlich Drogen im Gepäck – und einmal anschließend zu Hause. Denn auch die Wohnung eines Beschuldigten wurde durchsucht. Fazit: Eine Festnahme, drei Strafanzeigen und eine volle Asservatenkammer.

Am 14.08.2021 um 01:45 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizei in der Vorhalle des Kölner Hauptbahnhofs einen 26-jährigen Mann aus Guinea. Dieser ergriff während der Maßnahme die Flucht über den Bahnhofsvorplatz. Die Beamten eilten hinterher, holten ihn ein und nahmen ihn vorläufig fest. Hierbei verletzte sich einer der Beamten leicht. Auf der Dienststelle durchsuchten Einsatzkräfte den Bergisch-Gladbacher und stellten den Grund für seine Flucht fest: Eine Bauchtasche mit 13 Kokain-Röhrchen und verschreibungspflichtigen Medikamenten. Eine Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass der junge Mann bereits wegen Drogenhandels und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte bekannt ist. Die Bundespolizei stellte die Betäubungsmittel und die Medikamente sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Besitz von Betäubungsmitteln sowie dem unerlaubten Erwerb von verschreibungspflichtigen Medikamenten ein.

Sonntagmorgen, 00:10 Uhr der nächste Fall: Ein 40-jähriger Deutscher wird am Bahnsteig 11 sichtlich nervös, als er Beamte der Bundespolizei erblickt. Diese entschließen sich den Mann zu kontrollieren, dabei gerät dieser regelrecht ins Schwitzen. Es stellt sich heraus, dass der Mann wegen Betäubungsmittelhandels bekannt ist. Eine Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen bestätigt den Verdacht: In seinem Rucksack befinden sich größere Mengen an verschiedenen Drogen, Abpackmaterialien, ein Kupferkabel, welches er vermutlich als Abwehrmittel einsetzen wollte, sowie eine größere Menge an Bargeld.Der wohnungslose Mann wurde aufgrund der Fluchtgefahr vorläufig festgenommen. Die Bundespolizei zeigte den Mann wegen versuchtem Handels und unerlaubtem Betäubungsmittelbesitzes an. Zuständigkeitshalber übernimmt die Landespolizei.

Der dritte Aufgriff – ebenfalls am Sonntagmorgen, 09:15 Uhr: Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollieren einen 43-jährigen Bornheimer am Gleis 8. Auch dieser scheint sichtlich nervös. Freiwillig gibt er den Beamten während der Kontrolle ein Teppichmesser und auf Nachfrage eine Zigarettenschachtel mit Joints heraus. Eine anschließende Durchsuchung erklärt, warum er wirklich so nervös war: Der Bornheimer führte außerdem größere Mengen Drogen und Utensilien zum Abpacken mit sich. Einer angeregten Wohnungsdurchsuchung stimmte er freiwillig zu. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Landespolizei durchgeführt – mit Erfolg. Weitere Drogen wie Amphetamine, Marihuana, Tabletten und Zubereitungsmaterialien wurden aufgefunden und beschlagnahmt. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen unerlaubten Betäubungsmittelbesitzes und wegen versuchtem Handel ein. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

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Quelle: Presseportal