Bochum (ots) – Am gestrigen Mittwoch (20. Januar) kontrollierten Bundespolizisten im Hauptbahnhof Bochum einen jungen Mann. Bei der Kontrolle wies er sich zunächst mit dem Ausweis seines Bruders aus. Da der gesucht wird, nahmen die Beamten den Mann fest. Auf der Wache stellten sie die rechtmäßige Identität des Mannes fest. Verhaftet bleib er trotzdem.

Gegen 21:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei im Hauptbahnhof Bochum einen 32-Jährigen. Er wies sich gegenüber den Beamten mit einem georgischen Ausweis aus. Ermittlungen der Beamten ergaben, dass die Person, die der Mann vorgab zu sein, durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gesucht wird. Die Polizisten waren jedoch skeptisch, da der Mann vor ihnen, der Person, auf den der Ausweis ausgestellt war, nicht ähnlichsah.

Auf der Wache überprüften die Bundespolizisten die Fingerabdrücke des jungen Mannes.

Es stellte sich heraus, dass der Mann auf der Wache, sich als sein Bruder ausgegeben hatte.

Der Mann auf der Wache wurde allerdings auch per Haftbefehl gesucht. Und das sogar zwei Mal.

Die Staatsanwaltschaft Aachen suchte den Mann wegen Körperverletzung und Beleidigung. Das Amtsgericht Aachen hatte ihn zu drei Monaten und zwei Wochen Freiheitsstrafe verurteilt. Zudem suchte auch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf den Mann wegen des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung. Das Amtsgericht in Düsseldorf hatte den Mann zu 11 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.

Bundespolizisten lieferten ihn später in die Bochumer JVA ein.

Gegen den 32-jährigen Georgier leiteten die Beamten zudem ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der falschen Namensangabe ein. *B>

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Quelle: Presseportal