Köln (ots) – Am Mittwoch (10. Februar) nahm die Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof zwei Mehrfachtäter (26, 29) aus Georgien fest. Neben diverser Haftbefehle und Aufenthaltsermittlungen, wies sich einer der Beiden zusätzlich mit totalgefälschten Dokumenten aus.

Gegen 09:15 Uhr bemerkten Bundespolizisten an einem abfahrbereiten ICE zwei Männer, die scheinbar ohne Reiseabsichten Vorbereitungshandlungen zu einem Eigentumsdelikt vornahmen. Während einer der beiden durch den Zug ging, gab der andere, vom Gleis aus, Klopfzeichen durch die Scheibe. Beim Anblick der Beamten versuchten die Georgier durch sofortige Richtungsänderung und Ignorieren der Ansprache der bundespolizeilichen Kontrolle zu entgehen. Die Beamten hielten die Tatverdächtigen an und forderten sie auf, sich auszuweisen. Während die Dokumente des 26-Jährigen echt waren, zeigte der 29-Jährige einen Führerschein und eine Identitätskarte aus Bulgarien, jeweils Totalfälschungen, vor. Auf der Dienststelle ermittelten die Beamten mittels Fingerabdruckscan die wahre Identität der Männer. Beide waren von der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Diebstahls und Bandendiebstahls zur Festnahme mit Untersuchungshaftbefehl ausgeschrieben. Der 29-Jährige wurde zusätzlich von der Staatsanwaltschaft Verden wegen eines weiteren besonders schweren Falls des Diebstahls gesucht. Weiterhin fanden die Beamten im polizeilichen Fahndungssystem insgesamt sieben Aufenthaltsermittlungen (u.a. Hannover, Braunschweig, Hildesheim) für die Polizeibekannten vor. Neben dem Verdacht der Urkundenfälschung, stand auch der rechtmäßige Aufenthalt in Deutschland in Frage, so dass die Bundespolizei beide festnahm. Zwecks weiterer Ermittlungen und Bearbeitung wurden die Tatverdächtigen und die Beweismittel dem zuständigen Kriminalkommissariat Köln übergeben.

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Quelle: Presseportal