Köln (ots) –

Gestern (5. Oktober) nahmen Bundespolizisten am Bahnhof Köln Ehrenfeld einen Mann ohne Bargeld und Ticket vorläufig fest. Nachdem der 54-jährige Reisende den ICE von Frankfurt nach Köln ohne Fahrkarte nutzte, ermittelten die Beamten, dass der Mehrfachtäter am selben Tag bereits wegen „Erschleichen von Leistungen“ beanzeigt und erst am Vortag aus der Justizvollzugsanstalt Dresden entlassen wurde.

Am 05.10.2021 gegen 12:20 Uhr kontrollierten Bundespolizisten am Bahnhof Köln Ehrenfeld einen 54-jährigen Bahnreisenden des ICE 16 (Frankfurt Flughafen Fernbahnhof – Köln). Bei der Kontrolle durch die Zugbegleiterin konnte der Kroate kein gültiges Ticket vorzeigen, so dass die Beamten der Bundespolizei den Verdacht der Leistungserschleichung prüften. Bei ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten war – erst in den frühen Morgenstunden fertigten Beamte der Bundespolizei in Karlsruhe eine Strafanzeige. Außerdem wurde bekannt, dass er erst am Vortag aus einer Haftanstalt in Dresden entlassen wurde, wo er bereits wegen dem gleichen Delikt eine Haftstrafe zu verbüßen hatte. Aufgrund der Schadenshöhe von ca. 130 Euro und der möglichen Gefahr sich einer Strafe zu entziehen, nahmen die Beamten den Mehrfachtäter vorläufig fest und fertigten eine weitere Anzeige wegen des „Erschleichen von Leistungen“.

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Quelle: Presseportal