Recklinghausen (ots) –

Am Sonntagabend (12. Dezember) wies ein 20-Jähriger Bundespolizisten am Hauptbahnhof Recklinghausen auf zwei Männer hin, die versuchten zwei hochwertige Jacken zu veräußern. Die Beamten stellten die Jacken mit Preisschildern sicher.

Gegen 19:30 Uhr erhielten die Beamten den Hinweis, dass sich im Recklinghäuser Hauptbahnhof eine Personengruppe befinden soll, die mit Flaschen um sich wirft. Vor Ort konnten die Bundespolizisten jedoch keine entsprechenden Gruppen antreffen. Die Einsatzkräfte suchten den Nahbereich ab und befragten Reisende. Dabei fiel den Beamten ein Mann aus einer größeren Personengruppe auf, wie dieser sich nach Erblicken der Beamten entfernen wollte.

Die Einsatzkräfte verfolgten den 42-Jährigen und unterzogen diesen vor dem Hauptbahnhof einer Kontrolle. Dabei stellten sie fest, dass an einer der Jacken, die der Recklinghäuser trug, ein großes Preisschuld befand. Der 42-Jährige gab an, die Jacke geschenkt bekommen zu haben.

Der 20-jährige Zeuge wandte sich an die Beamten und berichtete, dass der gebürtige Hertener ihm die Jacke zum Verkauf angeboten habe. Der Deutsche konnte keinen Nachweis über den Kauf der Jacke erbringen, wollte sich jedoch auch nicht weiter dazu äußern.

Der 20-Jährige wies die Bundespolizisten auf einen weiteren Mann (45) vor dem Hauptbahnhof hin, der ebenfalls solch eine Jacke trug. Auch hier befand sich das Preisschild noch an der Jacke. Bei dem 45-Jährigen soll es sich ebenfalls um ein Geschenk gehandelt haben. Der Recklinghäuser wurde gegenüber den Einsatzkräften zunehmend aggressiver.

Die Bundespolizisten stellten die beiden Jacken sicher und ermitteln nun, ob es sich bei den Jacken im Warenwert von 440 Euro um Diebesgut handelt.

Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren gegen die Männer wegen Hehlerei ein.

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Quelle: Presseportal