Flughafen Köln/Bonn (ots) –

Über den Jahreswechsel gelangen der Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn gleich drei Fahndungserfolge. Während ein Gesuchter durch Begleichung einer Geldstrafe der drohenden Freiheitsstrafe entgehen konnte, endete für die anderen Beiden der Tag im Polizeigewahrsam.

Am Freitag, den 31. Dezember kontrollierten Beamte einen 35-Jährigen, der einen Flug nach Sofia antreten wollte. Dabei förderte ein Fahndungsabgleich einen offenen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wiesbaden zutage. Diese ließ seit September 2021 nach dem bulgarischen Staatsangehörigen suchen, nachdem dieser eine Geldstrafe wegen Körperverletzung nicht beglichen hatte. Als der Gesuchte mit der ihm drohenden Ersatzfreiheitsstrafe über 50 Tage konfrontiert wurde, konnte er den offenen Betrag in Höhe von 1500 Euro sowie 78,50 Euro Verfahrenskosten glücklicherweise noch vor Ort aufbringen und auf freiem Fuß die Dienststelle verlassen.

Weniger Glück hatte eine rumänische Staatsangehörige, die am 2. Januar 2022, gegen 10:00 Uhr aus London kommend zur Einreise kontrolliert wurde. Auch hier stellten die Bundespolizisten eine Fahndungsnotierung fest. Das Amtsgericht Duisburg-Hamborn hatte die 24-Jährige zur Festnahme ausschreiben lassen, nachdem diese Ihre 9-monatige Haftstrafe wegen Diebstahls und Beförderungserschleichung nicht angetreten hatte und flüchtig war. Sie wurde nach Abschluss aller Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Der Dritte Fahndungstreffer folgte keine vier Stunden später:
Beamte der Bundespolizei kontrollierten einen 27-Jährigen, der im Begriff war, nach Bergamo zu verreisen. Die Fahndungsabfrage ergab jedoch einen Europäischen Haftbefehl des Landes Österreich gegen den syrischen Staatsangehörigen, der wegen „Straftaten zum Nachteil von Personen“ gesucht wurde. Er wurde in Gewahrsam genommen und wird einem Haftrichter vorgeführt. Ihm droht die Auslieferungshaft.

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Quelle: Presseportal