Köln (ots) – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kontrollierte die Bundespolizei zwei Minderjährige. Wie sich herausstellte, hatten sie gerade einen Diebstahl begangen. Glück für das Opfer, das nach zwei Stunden sein gestohlenes Smartphone wiedererhielt.

Am 10.06.2021 gegen 01:20 Uhr bestreiften Beamte der Bundespolizei den Kölner Hauptbahnhof, als sie auf zwei Jugendliche aufmerksam wurden, die offensichtlich nicht kontrolliert werden wollten und versuchten den Beamten auszuweichen. Bei der Kontrolle wollten sie sich nicht ausweisen und wurden deshalb auf der Dienststelle nach Ausweispapieren durchsucht.

Neben den Ausweisdokumenten fanden die Bundespolizisten bei dem 16-jährigen Algerier gleich zwei Smartphones auf. Bei der Befragung nach den Gründen, wurde der Algerier zunehmend nervöser und verstrickte sich in Widersprüche. Als dann betreffendes Telefon klingelte und die Mutter des Eigentümers anrief, stellte sich heraus, dass das hochwertige Smartphone ihrem Sohn gegen Mitternacht am Heumarkt entwendet worden war. Dieser erschien wenig später auf der Wache und konnte die beiden Täter zweifelsfrei identifizieren: Der 17-Jährige Marokkaner hatte ihn abgelenkt und der 16-Jährige ihn kurz darauf angerempelt und sich dafür mit den Worten „Sorry Bruder, war nicht mit Absicht“ entschuldigt. Dass er dabei geschickt das Mobiltelefon aus der Hosentasche gezogen hat, fiel ihm zwar auf, doch die beiden hatten bereits die Flucht ergriffen.

Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen „besonders schwerem Fall des Diebstahls“ ein. Das Opfer erhielt sein Telefon zurück.

Der Drängeltrick ist nur einer von vielen. Wer sich über die Vorgehensweisen von Taschendieben erkunden will, hat heute noch bis 14:00 Uhr die Möglichkeit den Präventionsstand der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof aufzusuchen.

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Quelle: Presseportal