Düsseldorf (ots) – Am gestrigen Abend wurde durch Bundespolizisten ein 39-jähriger Mann bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus der Türkei festgestellt, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Amtsgericht Köln hatte im Dezember 2020 unverzüglich gegen den türkischen Staatsangehörigen Untersuchungshaft angeordnet, da der Mann unter Verdacht steht, versucht zu haben eine andere Person mit gemeingefährlichen Mitteln zu töten. Des Weiteren wird ihm vorgeworfen vorsätzlich die Sicherheit des Straßenverkehrs beeinträchtigt zu haben, in dem er Unglücksfall herbeiführte.

Der Mann aus Wermelskirchen soll im Dezember des vergangenen Jahres nach einem Streit mit einem Familienangehörigen gezielt mit seinem Fahrzeug auf diesen Angehörigen zu gefahren sein. Dabei soll er billigend in Kauf genommen haben diesen zu töten, in dem er die Geschwindigkeit des Fahrzeugs erhöhte. Der Geschädigte konnte nicht ausweichen und wurde aufgrund des Aufpralls hinter eine Leitplanke geschleudert. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Aufgrund des zu erwartenden hohen Strafmaßes besteht Fluchtgefahr, weshalb Untersuchungshaft angeordnet wurde. Der Gesuchte wird nach der gestrigen Festnahme heute im Laufe des Vormittags bei dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

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Quelle: Presseportal