Essen – Krefeld (ots) – Sonntagabend (7. März) kontrollierten Bundespolizisten im Essener Hauptbahnhof einen alkoholisierten 29-Jährigen. In seiner Tasche befanden sich verschiedene Waffen.

Gegen 21 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte anlässlich der Waffenverbotszone im Hauptbahnhof Essen einen jungen Mann. Auf die Allgemeinverfügung hingewiesen wurde er nach mitgeführten gefährlichen Gegenständen befragt.

Mit der Kontrolle war der Krefelder überhaupt nicht einverstanden.
Mehrmals äußerte er über die Maßnahmen seinen Unmut.

Als die Beamten seine mitgeführte Reisetasche durchsuchten, wurde schnell klar, warum der Mann über die Kontrolle unerfreut war.
In der Tasche fanden die Bundespolizisten eine Softairpistole samt Stahlkugeln und einen selbstgebauten so genannten „Totschläger“ auf.

Softairwaffen werden auch als Druckluft- oder Airsoftwaffen bezeichnet. Solange diese eine Energie unter 0,5 Joule aufbauen, unterliegen sie nicht dem Waffengesetz.
Allerdings dürfen sie in der Öffentlichkeit nur in einem verschlossenen Behältnis transportiert werden.

Totschläger und Stahlruten fallen unter das Waffengesetz und sind in Deutschland verboten.

Der widerspenstige Krefelder wurde zur Bundespolizeiwache im Hauptbahnhof Essen gebracht. Hier stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Mann mit fast 1,4 Promille alkoholisiert war.

Die Bundespolizei stellte die Gegenstände sicher und leitete ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz ein.

In diesem Zusammenhang verweist die Bundespolizei auf die seit dem 03.03.2021 bis 07.03.2021 bestehende Waffenverbotszone in den Hauptbahnhöfen Essen, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr. *BA

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Quelle: Presseportal