Essen – Duisburg – Mülheim an der Ruhr (ots) – Im Auftrag der Duisburger Staatsanwaltschaft ermittelte die Dortmunder Bundespolizei wegen des Verdachts des Computerbetrugs zum Nachteil der Deutschen Bahn AG, gegen einen 17-Jährigen.

Im Rahmen der durch die Bundespolizei aufwendig geführten Ermittlungen, konnte dem 17-Jährigen nachgewiesen werden, dass dieser sich fiktive Bankkonten bei real existierenden Kreditinstituten generiert hatte. Damit erlangte er über das Online-Buchungsportal der Deutschen Bahn AG so genannte Onlinetickets.

Diese hochpreisigen Tickets im Gesamtwert von über 270.000 Euro veräußerte er an Dritte, bzw. nutzte diese selbst.

Auf die Spur sind die Ermittler dem damals 16-Jährigen gekommen, da dieser als Zeuge nach einer Auseinandersetzung rivalisierender Jugendgruppen im Essener Hauptbahnhof angehört wurde.

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Da er mit seinem Smartphone Videosequenzen von der Auseinandersetzung aufgenommen hatten, sicherten Bundespolizisten diese von dem Handy.

Dabei stießen die Beamten auf Hinweise über rechtswidrig erlangte Onlinetickets.

Weitere Recherchen, sowie eine durch das Amtsgericht in Duisburg angeordnete Wohnungsdurchsuchung, erhärteten den Verdacht, dass sich der Mülheimer (a. d. Ruhr) letztendlich über 1.300 Onlinetickets illegal beschaffte.

Der Jugendliche wird sich nun vor dem Gericht wegen Computerbetrug in mehreren Fällen verantworten müssen. *BA

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Quelle: Presseportal