Paderborn (ots) – Für einen außerplanmäßigen Halt eines ICE in Paderborn sorgte am Donnerstagabend (20. Mai) das Verhalten einer Seniorin.

Die 70-Jährige Dortmunderin benahm sich auf der Fahrt von Dortmund nach Berlin in einem ICE derart daneben, dass das Zugpersonal sich gezwungen sah, in Paderborn einen außerplanmäßigen Halt einzulegen und die Bundespolizei um die Durchsetzung des Fahrtausschlusses zu bitten.
Die Frau trank in einem Großraumwagen entgegen der geltenden Coronaschutzvorschriften Bier. Die mehrfache Aufforderung, das Biertrinken einzustellen und ihren Mundschutz ordnungsgemäß anzulegen quittierte sie mit üblen Beleidigungen und wüsten Beschimpfungen des Zugpersonals. Andere Reisende des gut besetzten Zuges gaben sich entsetzt über das Verhalten der Frau.

Bei dem außerplanmäßigen Halt in Paderborn weigerte sich die Frau strikt, den Zug zu verlassen. Auch den Anordnungen der Bundespolizei wollte sie nicht folgen. Zur Vermeidung von Eskalationen unterstützten zwei Beamtinnen der Polizei Paderborn. Sie konnten so auf sie einwirken, dass sie schließlich den Zug verließ. Der ICE setzte mit 24 Minuten Verspätung seine Fahrt in Richtung Berlin fort.

Zu den Strafanzeigen wegen Beleidigung und Hausfriedensbruch erwartet sie ein weiteres Verfahren wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung.

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Quelle: Presseportal