Herne (ots) – Freitagnacht (26. Februar) griff ein Mann aus Herne während einer Fahrscheinkontrolle eine Zugbegleiterin an. Einen herbeigeeilten Helfer schlug er mit einer Bierflasche. An den Scherben verletzte sich der Herner derart schwer, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Nach Angaben von Bahnmitarbeitern, habe eine Zugbegleiterin in der RB32 gegen Mitternacht einen Mann aus Herne kontrolliert. Da dieser keine ausreichende Fahrkarte vorweisen konnte, wurde er aufgefordert den Zug am nächsten Halt zu verlassen.

Mehrere Haltestellen später habe eine andere Zugbegleiterin bemerkt, dass der Mann den Zug nicht verlassen hatte und forderte ihn daher auf sich auszuweisen.

Als der Mann dann nach Angaben der Bahnmitarbeiterin in Herne einfach aussteigen wollte, habe sie den Mann festhalten wollen. Darauf habe sich der Herner umgedreht und der 38-jährigen Zugbegleiterin mit der Faust gegen das Ohr geschlagen.

Ein 19-Jähriger und eine 17-Jährige kamen der Bahnmitarbeiterin zur Hilfe. Zwischen dem 19-Jährige Lüner und dem 29-jähriger Herner entwickelte sich eine Rangelei, im Verlauf dessen der Herner dem Lüner eine Bierflasche gegen den Kopf geschlagen habe.

Die alarmierten Bundespolizisten forderten die Aufnahmen der Videoüberwachung aus dem Zug an.

Da sich der 29-Jährige bei der Auseinandersetzung offensichtlich an den Scherben der zerbrochenen Bierflasche selbst verletzt hatte, forderten die Beamten einen Rettungswagen an. Dieser brachte den Mann in ein Krankenhaus.

Gegen den 29-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen ein.

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Quelle: Presseportal