Kassel (ots) –

Unmittelbar nach der Tat haben Beamte der Bundespolizei Kassel heute Morgen (1.4.) einen mutmaßlichen Taschendieb schnell gefasst.
Das Opfer, eine 20-Jährige aus Borken, war im Regionalexpress zwischen ihrem Wohnort und Kassel unterwegs. Als Tatverdächtiger gilt ein 18-Jähriger aus Neustadt (Kreis Marburg-Biedenkopf).

Nur kurz eingenickt – schon war es passiert

Wie die Frau der Bundespolizei sagte, sei sie unmittelbar nach der Abfahrt in Borken kurz eingeschlafen. Diesem Moment hätte ein zunächst Unbekannter genutzt, um ihren Rucksack zu stehlen.
Im letzten Moment hätte sie den Diebstahl bemerkt und den Mann im Zug verfolgt. In einem anderen Wagen entdeckte sie den mutmaßlichen Dieb und nahm diesem ihren Rucksack wieder ab.

Was noch fehlte waren rund 40 Euro Bargeld. Der Zugbegleiter verständigte inzwischen die Bundespolizei. Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel nahmen den Tatverdächtigen im Kasseler Hauptbahnhof in Empfang.
Bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen fanden die Bundespolizisten exakt das noch fehlende Bargeld. Rund 40 Euro hatte der Langfinger aus dem Portmonee der Frau genommen und in seiner Tasche versteckt. Neben dem Bargeld erhielt die Frau auch ihren Rucksack zurück.

Bundespolizei regt Beförderungsausschluss an

Neben einem Strafverfahren wegen Diebstahls, hat die Bundespolizeiinspektion Kassel bei der Deutschen Bahn AG auch einen so genannten „Präventiven Beförderungsausschluss“ angeregt, da der 18-Jährige wiederholt wegen Diebstahls in Zügen aufgefallen war. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei.

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Quelle: Presseportal