Fulda (Hessen) (ots) – Für erheblichen Ärger im Bahnhof Fulda sorgte in der vergangenen Nacht (18.3.; 1 Uhr) ein 29-Jähriger aus Langenselbold (Main-Kinzig-Kreis).
Der Mann, ein kenianischer Staatsangehöriger, weigerte sich aus einem Regionalexpress, der in der Domstadt endete, auszusteigen. Stattdessen wollte er offensichtlich seinen Rausch ausschlafen.

Trotz mehrfacher Aufforderung durch die Zugbegleiterin, wollte er den Zug nicht verlassen. Auch den Anweisungen der Bundespolizisten, nun endlich auszusteigen, folgte der Mann nicht.

Der 29-Jährige, der offensichtlich übermäßig Alkohol getrunken hatte, wolle einfach nur ausschlafen, sagte er den Beamten.
Beim Versuch, den Mann zu ergreifen, fing dieser an sich zu wehren. Er sperrte sich gegen die Maßnahmen der Polizisten.

Bundespolizist durch Tritt verletzt

Auch bei der folgenden Identitätsüberprüfung am Bahnsteig an Gleis 1, trat er nach den Beamten. Ein Bundespolizist erlitt hierbei Verletzungen am Bein. Die Ordnungshüter fesselten daraufhin den Mann und brachten ihn zum Bundepolizeirevier Fulda. Der Kenianer blieb fortwährend aggressiv.

Mann hat rund drei Promille

Da der 29-Jährige offensichtlich stark betrunken war, machten die Beamten einen Alkoholtest, das Ergebnis – drei Promille.

Aufgrund seines Gesundheitszustandes kam der Langenselbolder anschließend in ein Fuldaer Krankenhaus. Später stellte sich heraus, dass er am Vortag ebenfalls wegen übermäßigen Alkoholgenusses stationär behandelt werden musste. Hier brachte er es auf 4,0 Promille.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 29-Jährigen ein Strafverfahren, u. a. anderem wegen täglichen Angriffs auf Polizeibeamte, eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Mobil: 0175 9028384
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.deTwitter:@bpol_koblenz

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kassel übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal